Jahresprogramm 2018

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: Die Entwicklung des Mühlenwesens in Hessen

 

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp…, so fängt das Mühlenlied an, das manch einer beim Anblick eines sich drehenden Mühlrades schon mal gesungen hat. Der Text des Liedes wird dem deutschen Schulmeister Ernst Anschütz zugeschrieben, der ihn um 1824 verfasst haben soll. Leider sind von den einst vielen Mühlen an den Bächen und Flüssen der Region und den sich drehenden Mühlrädern nur noch wenige erhalten.

Im Vortrag wird die Entwicklung der Mühlen in den vergangenen 2000 Jahren aus gesamthessischer Sicht geschildert. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht naturgemäß die Technik der von Wasser angetriebenen Mühlen. Hierzu gehören Funde aus der Römerzeit in Hessen, Belege zu Schenkungen an Klöster des Mittelalters, verschiedene historische Bilder, Steindokumente und zahlreiche technische Detailzeichnungen aus den Mühlenforschungen der zurückliegenden 30 Jahre.

Mühlrad der Joste-Mühle 
(Schneidmühle, ehem. Baumarkt Knothe),
Stadtarchiv Schlüchtern

Referent: Heinz Reitz, Reinheim/Odenwald

  

Sonntag, 11. November 2018, 16.00 Uhr

GAMA Altenhilfezentrum,
An den Lindengärten 7

Stadtrundgang im Gedenken an die Reichspogromnacht

 

In diesem Jahr jährt sich die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die so genannte „Kristallnacht" zum 80. Mal. In dieser Nacht brannten in Deutschland die Synagogen. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Sie waren das öffentliche Fanal für das, was folgen sollte: der Völkermord am europäischen Judentum.

Auch in Schlüchtern brannte die jüdische Gebetsstätte als eine von insgesamt 1.400 in Deutschland. Das Innere der Schlüchterner Synagoge wurde verwüstet. Damit das Feuer nicht auf die benachbarte Tankstelle und den Autohandel Pauli übergriff, wurde gelöscht und das Gebäude blieb stehen.

Auch Wohnungen und Geschäfte von jüdischen Bürgern wurden zerstört und die Menschen misshandelt.

Anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome organisiert der Heimat- und Geschichtsverein zum ersten Mal einen Rundgang auf den Spuren jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Schlüchtern.

Der Gedenkdottesdienst in der Ev. Kirche findet an diesem Tag um 10 Uhr statt.

Blick in die Synagoge nach der Zerstörung 1938

(Stadtarchiv Schlüchtern)

 
  

Freitag, 16. November 2018, 19.00 Uhr
Der Ort wird noch bekanntgegeben

 

40jähriges Jubiläum des Heimat- und Geschichtsvereins „Bergwinkel“ e.V. Schlüchtern

Eine Reise in die Vergangenheit unseres Vereins

 

In einem besonderen Ambiente wollen wir unser Vereinsjubiläum gebührend feiern und dabei Sie, die Mitglieder unseres Vereins, in den Mittelpunkt rücken.

Hierzu erhalten Sie eine persönliche Einladung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Mittwoch, 21. Februar 2018, 19.30 Uhr
Gewölbekeller Rentamt

Jahreshauptversamlung

 

 

Tagesordnung

1. Regularien

Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
Bericht des Vorsitzenden
Bericht des Schatzmeisters
Bericht des Kassenprüfers
Entlastung des Vorstandes
 

2. Aussprache und Abstimmung über Anträge von Mitgliedern

3. Verschiedenes

 
Anträge an die Versammlung, über die abgestimmt werden soll, können
bis zum 14.02.2018 beim Vorstand eingereicht werden.
  

Mittwoch, 14. März 2018 
19.30 Uhr Rentamt Unter den Linden 38

Vortrag: "Man sagt, die Kugel trifft nicht jeden" - Familie Manns aus Gelnhausen im Ersten Weltkrieg

 

 

Exemplarisch für die Lebensumstände unter denen Menschen unserer Region die Zeit des Ersten Weltkrieges durchlebten, stellt der Vortrag eine Gelnhäuser Familie ins Zentrum der Betrachtung. Um 1900 lebt in Gelnhausen die gutbürgerliche Familie Manns. Luise und ihr Mann Christian haben drei Kinder: die 1883 geborene Tochter Susanne und die 1886 und 1899 nachfolgenden Söhne Karl und Erich. Als am 1. August 1914 am Gelnhäuser Obermarkt für den Krieg mobil gemacht wird, sind auch Susanne und Karl dabei: die ausgebildete OP-Schwester des Johanniterordens wird auf dem Balkan im Lazarett eingesetzt und der angehende Jurist zunächst im Reserve-InfanterieRegiment 253 an Ost- und Westfront.Zuhause verbleiben die Eltern mit Teenager Erich. In der nun folgenden Zeit wird die Feldpost zum wichtigsten Kommunikationsmedium der Familienmitglieder. Die Briefe bezeugen, dass der anfänglich weit verbreitete Enthusiasmus für den Krieg zunehmend dem Zweifel und der Not weicht. Zudem spiegeln sie eindrücklich Stimmungen, Hoffnungen und Ängste wider.

 

 Referentin: Christine Raedler, Zentrum für Regionalgeschichte (ZfR) 
  

 

Samstag14. April 2018
Abfahrt: 8.30 Uhr Parkplatz Untertor 
8.35 Uhr Parkplatz tegut
Rückkehr gegen 19.00 Uhr 

Tagesfahrt nach Witzenhausen mit Besichtigung des Tropenhauses und Schloss Berlepsch 

 

 

 

 

 

 

Witzenhausen ist eine Kleinstadt im Werra-Meißner-Kreis. Der Ort erhielt im Jahr 1225 Stadtrechte und war bis 1974 Kreisstadt. Überregional bekannt ist die Stadt durch die Erfindung der Biotonne im Jahr 1983 und als bedeutendes Anbaugebiet für Kirschen. Weiterhin ist Witzenhausen Sitz des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel, an dem unter anderem der bundesweit einzigartige Studiengang Ökologische Landwirtschaft angeboten wird.

 

 

 

 

Programm:


Führung im Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen 

Das Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen wird durch die Universität für Forschung und Lehre genutzt.

 

Besichtigung der historischen Altstadt Witzenhausen

 

Mittagspause in der Innenstadt

 

Führung im Schloss Berlepsch

Schloss Berlepsch ist eine dreiflügelige Anlage mit Binnenhof und Park und geht auf eine Burg des 14. Jahrhunderts zurück. Das Schloss wurde 2011 von den Zuschauern des hr-Fernsehens zum schönsten Schloss Hessens gewählt.

 

Kaffeetafel im Schlosscafé

 

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen, Kaffeegedeck) betragen 40,- Euro.

 Anmeldung bitte bis zum 09.04.2018 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965 oder Email hasso.schiefler@mnet-online.de
  

Samstag, 05. Mai 2018

Start der Wanderung am Herolzer Giebel (Ecke Weißdornweg/Weinbergstraße): 10.00 Uhr

Ankunft in Hinkelhof: 12.00 Uhr 
Abholmöglichkeit in eigener Organisation

Wanderung: Grenzsteinwanderung
Wanderung vom vom Herolzer Giebel nach Hinkelhof (ca. 8 km)

Start der Rückwanderung: 14.00 Uhr
Ankunft am Herolzer Giebel: 16.00 Uhr

 

 

Als wolle sich die Landschaft in den politischen Verhältnissen spiegeln, war der Bergwinkel auch ein Paradebeispiel deutscher Kleinstaaterei. Nicht weniger als neun Eminenzen und Exzellenzen teilten sich dereinst unser Gebiet, deren bedeutendste die Hanauer Grafen und die fuldischen Fürstäbte waren. Hunderten alter Grenzsteine kann man daher in Feld, Wald und Flur unserer Region begegnen. In der Regel zeigen sie die Wappen in schlichter Ausführung, an Anfangs- und Endpunkten der Grenzlinien aber werden die Großwappen der beteiligten Herrschaften in barocker Pracht präsentiert. Die Wanderung wird uns über den Sonnenweg am Herolzer Giebel und den Neuberg nach Hinkelhof führen. Hier erfolgt eine Mittagsrast im Gasthof „Zur guten Quelle“. In Hinkelhof besteht für ungeübtere Wanderer die Möglichkeit, sich abholen zu lassen (durch eigene Organisation). Nach einer ausgiebigen Pause kehrt die Wandergruppe über den Mühlenweg in Vollmerz und Herolz wieder an den Ausgangsort zurück.

 

 Leitung: Gerhard Rasch, VHC, Schlüchtern
  

 

 

 

Unsere Veranstaltungen finden - soweit nicht anders angegeben - im Kellergewölbe des ehemaligen Rentamts (jetzt KKA Schlüchtern), Unter den Linden 38, 36381 Schlüchtern, statt. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresprogramm 2017


Samstag, 23. September 2017
Abfahrt: 8.35 Uhr Parkplatz Untertor 
Rückkehr gegen 19.00 Uhr 

Tagesfahrt nach Hanau mit Besichtigung des historischen Karussells und der Burgruine in Wilhelmsbad 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

Geführte Bustour zu den Konversionsflächen der ehemaligen amerikanischen Militäreinrichtungen in Hanau

Die Bustour unter Führung des Leiters des Fachbereiches Stadtentwicklung der Stadt Hanau bietet einen hochinteressanten Einblick in die Aufgaben und Erfolge moderner Stadtentwicklung.

 

Mittagspause in der Innenstadt

Die Mittagspause steht zur freien Verfügung. Im Bereich des Marktplatzes bietet sich ein breitgefächertes Angebot an Gastronomiebetrieben. Hier können das Mittagessen oder ein kleiner Imbiss nach Wahl eingenommen werden.

 

Besichtigung des wiederhergestellten Karussells in Hanau-Wilhelmsbad

Nach Angaben des hessischen Kunstministeriums handelt es sich um das älteste noch erhaltene, feste Karussell der Welt. Der Architekt Franz Ludwig Cancrin hatte es in den Jahren 1779 und 1780 im Auftrag des späteren Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel errichtet, als der heutige Kurpark zu einem Vergnügungspark für den Adel ausgebaut wurde. Nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg begannen erst 2010 die Restaurierungsarbeiten, die 4,1 Millionen Euro kosteten und maßgeblich durch den Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad verwirklicht wurden. Das Land Hessen steuerte rund drei Millionen Euro bei.

2012 war das Karussell und seine Sanierung Thema eines Vortrages unseres Vereins durch einen Vertreter des Fördervereins. Die Besichtigung hatten wir damals bis zum Abschluss der Sanierungs-maßnahmen zurückgestellt.

Im Rahmen eines großen Festaktes und einem Festwochenende wurde es wiedereröffnet und erstrahlt inzwischen wieder im neuen Glanz.

 

Besichtigung der Burgruine Wilhelmsbad

Die zwischen 1779 und 1781 erbaute Burgruine Wilhelmsbad im Historischen Landschaftspark, liegt auf einer künstlichen Insel. Sie ist auf dem europäischen Kontinent eines der frühesten und damit bedeutsamsten Beispiele einer pseudomittelalterlichen Parkburg mit Ruinencharakter.

Als Sommerresidenz für Erbprinz Wilhelm von Hessen-Kassel erbaut, zielte der scheinbar verfallene Turm auf die Überraschung des Besuchers ab. Im Innern beherbergte das Lustschlösschen im Gewand einer mittelalterlichen Burgruine ein elegantes Wohnappartement sowie einen prachtvollen Kuppelsaal. Anton Wilhelm Tischbein, der Hanauer Hofmaler des späten 18. Jhd., schmückte den Saal mit den Ahnen des Erbprinzen und Erbauers der ab 1777 entstandenen Kur- und Badeanlage.

  

 

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen 25,- Euro.

 Anmeldung bitte bis zum 18.09.2016 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965 oder Email hasso.schiefler@mnet-online.de
  

Mittwoch, 25. Oktober 2017 
19.30 Uhr Rentamt Unter den Linden 38

Vortrag: Seelennot und Machtkalkül - Betrachtungen zur Reformationszeit im Bergwinkel

 

 

 

Vor 500 Jahren vollbrachte ein einzelner Mönch etwas, das noch keiner vor ihm gewagt hatte. Martin Luther brachte mit seiner Kritik am Ablasshandel die Kirche ins Wanken. Seine 95 Thesen haben Auswirkungen auf unsere Gesellschaft - bis heute.

Die Veröffentlichung der 95 Thesen gegen den Ablassmissbrauch, die Martin 
uther, der Überlieferung nach an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug, jährt sich am 31. Oktober 2017 zum 500. Mal. Der berühmte Thesenanschlag gilt als Auftakt der Reformation. Ein Ereig-nis, das in seinen Auswirkungen auf Politik, Religion, Kultur und Gesellschaft von weltgeschichtlicher Bedeutung ist.
Doch welche Folgen hatte die Reformation für den Bergwinkel? Und hatte der Konfessionswechsel der Herrscher Konsequenzen für das Volk?
Der Vortrag geht diesen Fragen nach.

 

 

Referentin: Dr. Elisabeth Heil, Sinntal

  

Donnerstag, 23. November 2017
18.30 Uhr Waldgaststätte Acisbrunnen Acisbrunnen 1

Jahresabschlussveranstaltung: Rahmenprogramm: Fotovortrag über Schloss Ramholz

 

 

  

Dieser Fotovortrag dürfte einige Überraschungen parat halten. Es werden bisher unveröffentlichte Bilder aus einem privaten Nachlass gezeigt.

Darunter befinden sich Bilder vom Schloss, sowohl von außen als auch von innen, Bilder des Gutshofes sowie von der Familie von Kühlmann-Stumm und ihren Gästen.

 

 

 

Der Essenswunsch kann bei der Anmeldung mit Fam. Schiefler besprochen werden.

 

Anmeldung (mit Essenswunsch): Bitte bis 11.11.2016 bei Fam. Schiefler, Tel. 06661-4965

  Referent: Bernd Ullrich, Stadtarchiv Schlüchtern
  
  
  
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Dienstag, 21. Februar 2017, 19.30 Uhr
Gewölbekeller Rentamt

Jahreshauptversamlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuwahlen des Vorstands

1. Regularien

Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
Bericht des Vorsitzenden
Bericht des Schatzmeisters
Bericht des Kassenprüfers
Entlastung des Vorstandes
 

2. Wahl des Wahlleiters

3. Wahl des Vorstandes

4. Wahl der Kassenprüfer

5. Aussprache und Abstimmung über Anträge von Mitgliedern

6. Verschiedenes

 

 
Anträge an die Versammlung, über die abgestimmt werden soll, können
bis zum 17.02.2017 beim Vorstand eingereicht werden.
 
  

Mittwoch, 22. März 2017, 19.30 Uhr
Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: Der Todesmarsch der KZ-Häftlinge aus den Frankfurter Adlerwerken nach Buchenwald

 

 

 

 

 

Im August 1944 wurde in den Adlerwerken in Frankfurt am Main ein KZ-Außenlager eingerichtet, um den gegen Kriegsende immer stärker zunehmenden Arbeitskräftebedarf zu decken. Die Häftlinge waren zumeist Beteiligte des Warschauer Aufstands gewesen. Am 24. März 1945, nur wenige Tage vor der Ankunft der amerikanischen Truppen, wurden ca. 350-400 Häftlinge in einem Evakuierungsmarsch in das KZ Buchenwald gebracht. überwiegend in Nachtmärschen führte die Strecke über Hanau, Langenselbold, Gelnhausen, Schlüchtern, Neuhof und Fulda bis nach Hünfeld. 
Ab Hünfeld erfolgte der Weitertransport mit der Bahn bis nach Buchenwald. Am 30. März 1945 erreichten noch ca. 280 Häftlinge das dortige Konzentrationslager. Marschunfähige und kranke Häftlinge wurden auf dem Die Gräber der Häftlinge auf dem Weg von den Wachmannschaft Ehrenfriedhof in Schlüchternten erschossen und am Straßenrand liegengelassen. Nach dem Krieg erfolgten zahlreiche Umbettungen auf den neu errichteten Ehrenfriedhof in Schlüchtern. Aufgrund der nicht mehr feststellbaren Identität wurden sie dort als "Unbekannte polnische Kriegstote" bestattet.

 

 Referentin: Christine Raedler, Gelnhausen 
 Projektmöglichkeiten auf Kriegsgräberstätten
  

Samstag, 29. April 2017

Abfahrt: 08.30 Uhr Parkplatz tegut
08.35 Uhr Parkplatz Untertor

 

Tagesfahrt nach Groß-Umstadt und zur Grube Messel

Rückkehr gegen 19.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

• Besichtigung von Groß-Umstadt

Im Frühmittelalter wird Umstadt bereits als Sitz eines Königsgutes genannt. Im Jahr 766 gerät der Ort durch Schenkung in den Besitz des Klosters Fulda. 1255 werden Hanau und Fulda als gleichberechtigte Herren von Umstadt bezeichnet. Im Spätmittelalter werden weitere Teile der Stadt von der Kurpfalz Gbernommen und in Umstadt entsteht ein Kondominat. Diese Herrschaftsteilung wird heute noch durch die Vielzahl von ehemaligen Schlössern und Adelshöfen innerhalb des Stadtgebiets dokumentiert. Weiterhin wird die Altstadt durch das Renaissance-Rathaus und die spätmittelalterliche Stadtkirche geprägt.
 

• Mittagessen in Groß-Umstadt

• Führung durch das Museum Schloss Fechenbach

Die Sammlungen des Museums sind überwiegend der Zeit der römischen 
Besiedlung der Region um Dieburg gewidmet. Zahlreiche archäologische
Funde geben einen detaillierten Einblick in die Lebensgewohnheiten, 
den Handel, Bautechniken aber auch in religiöse Riten der römischen
Siedler und Besatzungstruppen. Eine Besonderheit stellt die Rekonstruktion
eines römischen Mithrastempels dar, der 1926 bei Grabungen 
in Dieburg entdeckt wurde.

• Besuch der Grube Messel

Die Grube Messel - ein Fenster zur Urzeit

Die Fossillagerstätte Grube Messel wurde 1995 als erstes deutsches Naturdenkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Sie gibt einzigartigen Aufschluss über die frühe Evolution der Säugetiere und dokumentiert die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 48 Millionen Jahren, als nach dem Ende des Dinosaurierzeitalters explosionsartige Veränderungen die Tier- und Pflanzenwelt bestimmten.

 

 
 
 
Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen € 30,-
 
 

Anmeldung bitte bis zum 21 .04.2017 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965

oder Email Hasso.Schiefler@mnet-online.de 

 

  

Samstag, 06. Mai 2017

Abfahrt: 08.00 Uhr am Parkplatz Tegut, Breitenbacherstraße, Bildung von Fahrgemeinschaften

Start der Wanderung in Steinfurt: 09.00 Uhr
Ankunft in Kleinheiligkreuz: 12.00 Uhr 
Abholmöglichkeit in eigener Organisation

Wanderung: Die Bonifatius-Route 
von Mainz nach Fulda

Wanderung von Steinfurt nach Kleinheiligkreuz 
(ca. 11,4 km)

Start der Rückwanderung: 14.00 Uhr
Ankunft in Steinfurt: 17.00 Uhr
Rückkehr gegen 18.00 Uhr

 

 

 

 
Die Bonifatius-Route ist ein 172 km langer Pilger- und Wanderweg, der sich an der historischen Strecke des Leichenzugs des Bonifatius von Mainz zu seiner Begräbnisstätte in Fulda orientiert. Er wurde 2004, anlässlich des 1250. Jahrestages der tatsächlichen Überführung im Jahr 754 eröffnet.
Mit einigen bewusst einbezogenen Abweichungen der modernen Route wurden unwegsame oder verbaute Streckenabschnitte umgangen aber auch in der
Nähe befindliche Sehenswürdigkeiten zusätzlich mit einbezogen.
Das Wegzeichen entlang der Strecke zeigt Kreuz und Bischofsstab.
Die Wanderung wird auf dem Teilstück von Steinfurt (Herbstein) bis zur
Wallfahrtskirche Kleinheiligkreuz (Kleinlüder) durchgeführt. Hier erfolgt eine
Mittagsrast im Jagdhof Klein -Heilig-Kreuz. Am Wallfahrtsort besteht für
ungeübtere Wanderer die Möglichkeit, sich abholen zu lassen (durch eigene
Organisation). Nach der ausgiebigen Pause kehrt die Wandergruppe wieder
an den Ausgangsort in Steinfurt zurück.
 

Gesamtstrecke: ca. 22,8 km

Wanderübung erforderlich

 

 Leitung: Erhard Reith, Schlüchtern
 Anmeldung bitte bis zum 28.04.2017 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965

oder Email Hasso.Schiefler@mnet-online.de 

  

Mittwoch, 21. Juni 2017, 19.30 Uhr
Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: Die Sudetendeutsche Landsmannschaft und ihre Vorläuferorganisation „Bund Vertriebener Deutscher" im Altkreis Schlüchtern

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Im Jahr 2016 feierte die Sudetendeutsche Landsmannschaft, Kreisgruppe
Schlüchtern ihr zehnjähriges Bestehen. Gegründet zu einer Zeit, in der Heimatvertriebenenverbände in anderen Regionen mit deutlichem Mitgliederschwund oder gar der drohenden Auflösung zu kämpfen hatten, wuchs die Kreisgruppe Schlüchtern rasch und stellt sich in ihrem Jubiläumsjahr als ein prosperierender Verband mit verdreifachter Mitgliederzahl dar. Durch ihre erfolgreiche Arbeit hat sich die Vereinigung mittlerweile als gesellschaftliche
und kulturelle Institution im Altkreis Schlüchtern etabliert und zählt darüber hinaus zu den aktivsten Gruppen in der ganzen Republik.
Doch schon bereits wenige Jahre nach ihrer Ankunft im Altkreis Schlüchtern hatten sich die Heimatvertriebenen erstmals in einem Verband organisiert. Der „Bund Vertriebener Deutscher" stellte sich als lnteressensvertretung aller
Vertriebener im Altkreis dar. Diese Gruppe errichtete 1952 auch das Gedenkkreuz für die Heimatvertriebenen bei Elm und nahm aktiv an zahlreichen Festen und Umzügen in der Region teil. Der „Bund Vertriebener Deutscher" bestand bis in die Mitte der sechziger Jahre, bevor er seine Arbeit endgültig einstellte.
  
 Referent: Markus Harzer, Marjoß
  

 

  

 

 

 

Jahresprogramm 2016


  

Dienstag, 13. September 2016
Abfahrt: 08.30 Uhr Tegut
08.35 Uhr Parkplatz Untertor
Rückkehr gegen 18.30 Uhr

Tagesfahrt ins Spessartmuseum Schloss Lohr zur Ausstellung „Der dauernde Augenblick - Berufsfotografie im Spessart seit 1850"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schifffahrt auf dem Main von Lohr nach Marktheidenfeld 

Die Fahrt mit dem Linienschiff erfolgt flußabwärts über Neustadt am Main, Rothenfels, Hafenlohr bis nach Marktheidenfeld. Das SpessartMainland als traditionelles Weinanbaugebiet, mit den zahlreichen, von historischer Fachwerkarchitektur geprägten Siedlungen und der pittoresken Flusslandschaft entfaltet vor allem im Frühherbst seinen eindrucksvollen und unverwechselbaren Charakter. Besondere Sehenswürdigkeiten während der Fahrt sind die Klosteranlage in Neustadt und die Burg Rothenfels.

Mittagspause in Lohr

Die Mittagspause steht zur freien Verfügung. Im Bereich des Marktplatzes bietet sich ein breitgefächertes Angebot an Gastronomiebetrieben. Hier können das Mittagessen oder ein kleiner Imbiß nach Wahl eingenommen werden.

Führung durch die Ausstellung „Der dauernde Augenblick - Berufsfotografie im Spessart seit 1850"

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitete sich die Fotografie in Deutschland rasant. In der Region des Spessarts wurde 1849 in Miltenberg das erste Atelier eröffnet; 1857 folgte ein weiteres in Aschaffenburg. 1868 gründete Johannes Freund sein Atelier in Schlüchtern und bereits 1869 wurde auch in Steinau von Conrad Merz ein Fotostudio eröffnet. Es sind heute die beiden ältesten noch existierenden Ateliers in der Region. Die Ausstellung, in der zahlreiche Exponate aus Schlüchtern und Steinau zu sehen sind, zeigt neben Ausrüstung und Zubehör auch eine Dunkelkammer, eine begehbare Kamera und eine Atelierleinwand aus der Zeit um 1900. Sie gibt einen genauen Einblick in die Arbeitswelt der Berufsfotografen und präsentiert zahllose Beispiele aus dem Bildjournalismus, der Portrait-, Werbe- und Kunstfotografie. Die Führung durch die Ausstellung erfolgt durch Michael Krupinski, der detaillierte Erläuterungen zur Geschichte der Leihgaben aus den Ateliers Merz und Freund geben und anhand der Ausstellungsstücke den Teilnehmern die Faszination seines Berufs vermitteln wird.

Freizeit in der historischen Altstadt von Lohr

Die Altstadt weist noch ein architektonisch geschlossenes Ensemble von Fachwerkgebäuden des 16. Jahrhunderts auf. Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Bayersturm, ein mittelalterlicher Stadtturm. Weiterhin gehören das Alte Rathaus, das Schloss, die spätgotische Kirche St. Michael und der Märchenbrunnen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aufsehen erregte in den letzten Jahren aber vor allem eine Märchenskulptur, die als „Horrorwittchen" überregional bekannt wurde.

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen 25,- Euro.
Die Schifffahrt auf dem Main und der Eintritt für die Ausstellung sind im Fahrtpreis enthalten.
Der Bus fährt alle Ziele möglichst direkt an, so daß nur kurze Wegstrecken bewältigt werden müssen.
Anmeldung bitte bis zum 08.09.2016 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965
  

Dienstag, 18. Oktober 2016
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: 150 Jahre Deutscher Krieg 1866. Frankfurt wird preußisch. Der deutsche Krieg 1866 und seine Folgen für die hessischen Territorien am Beispiel der 
freien Stadt Frankfurt am Main

 

 

Obwohl der deutschdeutsche Krieg 1866 nur von kurzer Dauer war, hatte er doch gravierende Folgen für die hessischen Staatsgebiete. Der Sieg Preußens über Österreich und seine Verbündeten, der zugleich das Ende des Deutschen Bundes besiegelte, brachte auch eine Neuordnung der hessischen Territorialstaaten: Das Kurfürstentum Hessen (Kassel) und das Herzogtum Nassau wurden von Preußen annektiert. Auch Frankfurt am Main büßte seine Unabhängigkeit als Freie Stadt ein und wurde preußische Provinzstadt. Zahlreiche Frankfurter flohen; der letzte Bürgermeister Karl Viktor Fellner erhängte sich an seinem Geburtstag, weil er die Kontributionszahlungen nicht leisten konnte.

 Referent: Prof. Dr. Andreas Fahrmeir, Frankfurt am Main
  
 

Donnerstag, 17. November 2016
18.30 Uhr Waldgaststätte Acisbrunnen
Acisbrunnen 1

Jahresveranstaltung:
Rahmenprogramm: Ungeliebte Denkmale

 

 

Das Gründerzeithaus oder die mittelalterliche Kirche prägen das allgemeine Verständnis eines erhaltungswürdigen Denkmals. Doch abseits davon existieren viele Bauwerke, die keine Beachtung fin den oder schlichtweg unerwünscht sind, weil sie an heute unbequeme Epochen oder Entwicklungen erinnern. Industrieruinen, Kriegerdenkmale, militärische Bauten des Dritten Reichs oder aus Weitzelfest am Acis den Phasen des Kalten Kriegs. Sie alle sind sichtbare Zeichen von Ereignissen, die das Leben der Bevölkerung auch im Gebiet des heutigen Main-Kinzig-Kreis oftmals über eine lange Zeit bestimmt und geprägt haben.

 Referent: Christine Raedler, Gelnhausen
Der Essenswunsch kann bei der Anmeldung mit Farn. Schiefler besprochen werden.
Anmeldung (mit Essenswunsch): Bitte bis 11.11.2016 bei Farn. Schiefler Tel. 06661-4965
  
  
 

Dienstag, 23. Februar 2016
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt


Jahreshauptversammlung

 

 

 

 

 

Tagesordnung

1. Regularien

Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und Beschlußfähigkeit
Bericht des Vorsitzenden
Bericht des Schatzmeisters
Bericht des Kassenprüfers
Entlastung des Vorstandes

2. Aussprache und Abstimmung über Anträge von Mitgliedern

3. Verschiedenes

 Anträge an die Versammlung, über die abgestimmt werden soll, können bis zum 19.02.2016 beim Vorstand eingereicht werden.  
  
 

Dienstag, 15. März 2016
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt


Vortrag: Die Vorfahren der Brüder Grimm

 

 

Urgroßvater Friedrich Grimm

 

Die Familie Grimm weist über mehrere Generationen eine enge Verbindung mit der Region und der Stadt Steinau auf. Der Urgroßvater Friedrich Grimm war Pfarrer in Hanau und zugleich leitender Geistlicher der reformierten Landeskirche der Grafschaft Hanau-Münzenberg, zu der auch die Kirche in Steinau gehörte. Der Großvater Friedrich Grimm der Jüngere war 47 Jahre lang an der Katharinenkirche in Steinau als Pfarrer tätig. Er führte die von seinem Vater begründete reformierte Kirchentradition in der Familie Grimm fort. In Steinau galt er als einflussreicher und energischer Geistlicher, der für seine sorgfältig ausgearbeiteten Predigten bekannt war. Der Vater Philipp Wilhelm Grimm erzog seine Söhne Jacob und Wilhelm Grimm in Erinnerung an das seelsorgerische Wirken seines Vaters streng im reformierten Glauben. Jacob Grimm, der zunächst ebenfalls Pfarrer werden sollte, fühlte sich seinem Großvater stets tief verbunden. Philipp Wilhelm Grimm war ab 1791 Amtmann der hanauischen Ämter Schlüchtern und Steinau, was auch den Umzug der Familie in das dortige Amtshaus zur Folge hatte. Der Vater der Brüder Grimm starb jedoch nur fünf Jahre nach seinem Dienstantritt.

 Referent:: Burkhardt Kling, Steinau
  
 

Samstag, 30. April 2016

Abfahrt: 08.00 Uhr Parkplatz Untertor
08.05 Uhr Parkplatz tegut, Breitenbacher Straße
Rückkehr gegen 19.00 Uhr


Tagesfahrt nach Bad Arolsen, Residenzstadt des Fürstentums Waldeck und Pyrmont

 
 

 

 

 

 

Residenzschloss Arolsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kugelsburg

 

Besichtigung des Residenzschlosses Arolsen

Das Residenzschloss Arolsen wurde ab 1710 im Barockstil von dem Fürsten Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck und Pyrmont gebaut. Die dreiflügelige Anlage wurde nach dem Vorbild von Versailles erbaut. Die wichtigsten Repräsentationsräume sind das barocke Treppenhaus, der Gartensaal und der Große Saal, die mit aufwendigen Stuckaturen von Andrea Gallasini ausgestattet sind. An das Schloss schließt sich heute ein englischer Landschaftsgarten mit Teich und einer fast vollständig erhaltenen Allee aus dem 18. Jahrhundert an. Die Residenz wurde erst 1810 endgültig fertiggestellt. In dem Schloss wurde 1858 die spätere Königin der Niederlande Emma zu Waldeck und Pyrmont geboren.

 

Mittagessen im Erlebnisrestaurant Wetterburg

 

Führung durch die historische Altstadt Bad Arolsen

Die Residenzstadt weist einen streng geometrisch ausgeführten, barocken Stadtgrundriss auf. Die Planungen für eine exakt gespiegelte Anlage wurden jedoch aus finanziellen Gründen nicht vollständig ausgeführt. Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude aus der Erbauungszeit können auf einem „Barocken Spazierweg“ erkundet werden.

 

Besichtigung der Kugelsburg

Die Höhenburg in der Nähe von Volkmarsen steht auf der Westkuppe des Kugelbergs, direkt über den Tal der Erpe. Die Anlage wurde Ende des 12. Jahrhunderts im Auftrag des Klosters Corvey errichtet und sollte die Expansionsbestrebungen der Erzbischöfe von Mainz aufhalten. Die Burg wurde von den Erzbischöfen von Köln und von Mainz sowie den Landgrafen von Hessen beansprucht und mehrfach zerstört. Ein Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, der Bergfried aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts und große Teile der Ringmauer sind weitgehend erhalten.  

 

  

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen 25,- Euro.

Anmeldung bitte bis zum 20.04.2016 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965 

  

Dienstag, 24. Mai 2016
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: - 100 Jahre Erster Weltkrieg -
Sammeln, Versorgen, Pflegen. Das regionale Rote Kreuz im Ersten Weltkrieg

 

 

 

 

 

 

In der Geschichte des Roten Kreuzes spiegelt sich, wie wohl in kaum einer anderen Organisation, die leidvolle Entwicklung Deutschlands im letzten Jahrhundert. Insbesondere während der kriegerischen Konflikte standen seine Aktiven in vorderster Linie, wenn es galt, Verwundeten zu helfen oder Bedürftige zu versorgen. Wie überall im Deutschen Reich führte der Erste Weltkrieg in der Region zu einer Ausweitung der Rotkreuzarbeit mit einem deutlichen Anstieg der Anzahl von Helferinnen und Helfern. Außerdem zeigte die Bevölkerung eine enorme Spendenbereitschaft zugunsten ihrer vielfältigen Aufgaben. Doch sollte dieser lange Konflikt die Hilfsorganisation auch hier vor schwierigere Probleme stellen als der relativ kurze Krieg von 1870/71. Vor allem die Pflege und Versorgung der hohen Zahl an Verwundeten bedeutete für die Helfer des Roten Kreuzes eine gewaltige Herausforderung. Überall im Reich entstanden Kriegslazarette, u.a. auch im gerade neuerbauten Kreiskrankenhaus in Schlüchtern oder im Schloss Ramholz.  

 Referent: Erhard Bus, Nidderau-Windecken
  

Dienstag, 21. Juni 2016
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: Die Wüstung Stubach. Entscheidende Erkenntnisse für die Siedlungsforschung des Hochmittelalters bei archäologischen Grabungen in der Gemarkung Ulmbach 2015

 

 

Im Verlauf einer mehrmonatigen Grabungsphase wurde im Herbst 2015 ein Teil der ehemaligen mittelalterlichen Siedlung Stubach, die nord- östlich von Ulmbach lag, einer archäologischen Untersuchung unterzogen. Durch die Grabung konnten Häuser, ein Ofen und weitere, siedlungstypische Strukturen nachgewiesen werden, die auf eine Besiedlung ab dem Ende des 12, Jahrhunderts bis ca. 1350 hinweisen. Aufgefundene Reste von Fachungslehm und Firstziegeln lassen auf einfache Fachwerkgebäude mit einer Schilf- oder Holzschindeleindeckung schließen. Scherbenfragmente zeigen, dass die ökonomische Grundlage der Siedlung durch Milchviehwirtschaft und Produktion von Keramik gesichert wurde. Vermutlich wurde der Ort durch ein Brandereignis zerstört. Die Grabung brachte zahlreiche Erkenntnisse über Alltag, Lebensweise und soziale Strukturen einer mittelalterlichen ländlichen Siedlung in der Region und konnte wesentliche Lücken in der bisherigen Siedlungsforschung schließen.

 Referent: Rainer Geschwindner, Steinau
  
 

 

 

 

 

 

 

Jahresprogramm 2015

  

Samstag, 12. September 2015

Abfahrt: 08.30 Uhr Parkplatz Untertor
Rückkehr gegen 20.00 Uhr

Tagesfahrt nach Rheinhessen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besichtigung im Residenzschloss Arolsen im Mainzer Dom

Der Hohe Dom St. Martin zu Mainz ist die Bischofskirche der römisch-katholischen Diözese Mainz und steht unter dem Patrozinium des heiligen Martin von Tours. Der zu den Kaiserdomen zählende Bau ist in seiner heutigen Form eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika, die in ihren Anbauten sowohl romanische als auch gotische und barocke Elemente aufweist.

Der Mainzer Dom feierte 2009 sein 1000jähriges Jubiläum und besitzt eine der reichsten Kirchenausstattungen in ganz Europa. Über Jahrhunderte hinweg war er religiöses und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Mehrfach war der Mainzer Dom Schauplatz von Krönungen und Reichstagen. Seine Geschichte ist eng verbunden mit dem herausragenden Machteinfluß der Mainzer Erzbischöfe im Mittelalter.

 

Mittagspause im Zentrum der Landeshauptstadt Mainz (Domplatz,"Höfchen“)

Die Mittagspause steht zur freien Verfügung. Die Plätze um den Dom bieten ein breitgefächertes Angebot an Gastronomiebetrieben. Hier können das Mittagessen oder ein kleiner Imbiß nach Wahl eingenommen werden.

 

Führung in der Kaiserpfalz Ingelheim

Die Kaiserpfalz in Ingelheim wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen als Regierungssitz gebaut. Einzigartig war ihre Architektur, die sich an dem Baustil römischer Villen und Paläste orientierte. Sie galt als eine der prächtigsten Pfalzen im Reich und war Schauplatz zahlreicher Reichsversammlungen und Synoden mit hohen weltlichen und kirchlichen Repräsentanten. Sie diente bis ins 12. Jahrhundert zahlreichen Herrschern als Regierungsort.

 

Besuch der Burgkirche Oberingelheim

Die Burgkirche in Ingelheim, St. Wigbert, ist eine spätgotische Wehranlage und zählt zu den größten und imposantesten Kirchenburgen Deutschlands. Sie diente der Ober-Ingelheimer Bevölkerung im Mittelalter als Rückzugsort bei feindlichen Angriffen. Die Adelsgeschlechter um Ingelheim nutzten die Kirche über viele Jahre als Grablege.

 

Weinverkostung mit Imbiss in dem rheinhessischen Weingut Richtarsky in Grolsheim

Das Weingut Richtarsky ist ein seit 1770 geführter Familienbetrieb. Der Weinanbau erfolgt nach traditionellen Methoden. Gekeltert werden Weißweine (Silvaner, Weißburgunder), Rotweine (Regent, Neronet) und Roseeweine (Dornfelder, Portugieser). Es erfolgt eine ausführliche Vorstellung und Verkostung der Weine. Dazu wird ein kleiner Imbiß gereicht. 

 Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen 40,- Euro.

Die Weinverkostung und der Imbiß im Weingut Richtarsky sind im Fahrtpreis enthalten.

Die Führungen erfolgen in kleinen Gruppen, bis max. 25 Personen.

Der Bus fährt alle Ziele direkt an, so daß nur äußerst kurze Wegstrecken bewältigt werden müssen.

Anmeldung bitte bis zum 07.09.2015 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965 

  

Dienstag, 20. Oktober 2015
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: Auswanderer aus dem Bergwinkel nach Rußland 1766

 

 

 

Die aus Deutschland stam­mende Zarin Katharina II. (1729-1796) förderte - wie viele andere europäische Herrscher der Zeit - die Kolo­nisation von innerstaatli­chen, kaum oder unbe­wohnten Gebieten. 1763 lud sie mit einem Manifest Aus­länder ein,  sich in Rußland anzusiedeln und die wirt­schaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes voranzutreiben. Den Sied­lern wurden Land und zahl­reiche weitere Privilegien garantiert. Bis 1767 wanderten fast 30.000 Perso­nen aus Deutschland aus, darunter auch zahlreiche Familien aus dem Berg­winkel. Die Siedler, die u.a. aus Schlüchtern, Niederzell oder Wallroth stammten, wurden überwiegend im Wolgagebiet, in der Nähe der Stadt Sara­tow angesiedelt, wo bis 1773 mehr als 100 deutsche Kolonien gegründet wurden. 

 Referent: Ernst Müller-Marschhausen, Schlüchtern 
  

Dienstag, 19. November 2015
18.30 Uhr Waldgaststätte Acisbrunnen

Jahresveranstaltung:
"Über den Dächern von Schlüchtern" - Ein besonderer Blick auf die Dachlandschaften der Stadt

 

 

 

Die Tätigkeit als Dachdecker eröffnete Karlheinz Heil immer wieder einen ungewohn­ten und völlig andersar­tigen Blick auf die Dä­cher der Stadt und der Ortsteile. Über viele Jahre hinweg hat er Auf­nahmen von den sich ihm bietenden Dach­landschaften gemacht und damit zum einen die vielfältigen Veränderun­gen im Stadtbild doku­mentiert aber auch eine einzigartige Sammlung von Stadtpanoramen geschaffen, die das scheinbar Bekannte aus einer ganz neuen Perspektive zeigen.  

 Referent: Karlheinz Heil, Schlüchtern 
 

Anmeldung (mit Essenswunsch): Bitte bis 10.11.2015 bei Fam. Schiefler

Tel. 06661-4965

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 03. Februar 2015
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt 

Jahreshauptversammlung:

 

 

 

 

 

 

Tagesordnung

1. Regularien

Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und Beschlußfähigkeit
Bericht des Vorsitzenden
Bericht des Schatzmeisters
Bericht des Kassenprüfers
Entlastung des Vorstandes

2. Aussprache und Abstimmung über Anträge von Mitgliedern

3. Verschiedenes

 

 

Anträge an die Versammlung, über die abgestimmt werden soll, können bis zum 01.02.2015 beim Vorstand eingereicht werden.  

 

  

Dienstag, 03. März 2015
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Die Veranstaltung erfolgt in Verbindung mit der Tagesfahrt
am 18. April 2015 und dient der Vorbereitung und Einstimmung
auf die Besichtigung des ehemaligen Schlosses Uerzell.
 

 

Vortrag: Schloss Uerzell.
Seine Entwicklung von der Raubritter-Burg zum Jagdschloss der Fürstäbte von Fulda
  

 

 

 

Das ehemalige Schloss Uerzell wurde um 1337 als Wasserburg von den Herren von Mörle gebaut. 1357 wurde die Burg zu einem Le­hen der Abtei Fulda. Bis in die Mit­te des 15. Jahrhunderts wurden die Herren von Mörle vor allem als Raubritter bekannt, die für ihre Überfälle auf Kaufmannszüge ge­fürchtet waren. 1450 wurde die Burg von Truppen der Abtei Fulda zerstört. Im 16. Jahrhundert betei­ligten sich die Herren von Mörle auch an der Fehde des Mangold von Eberstein gegen die Reichs­stadt Nürnberg. Im Jahr 1699 kaufte die Abtei Fulda die Wasserburg.1727 wurde die Anlage von Fürstabt Adolf von Dalberg in ein feudales Jagdschloss umgestaltet. Nach der Säkula­risation kam das Schloss in Privatbesitz und verfiel zusehends. Die Reste der ehemals umfangreichen Schlossanlage, die zu einem Wohngebäude umge­baut wurden, sind bis heute sichtbar.  

 

Referent: Horst Kunz, Ulmbach 

 

  

Samstag, 18. April 2015
Abfahrt: 

09.00 Uhr Parkplatz Untertor
09.05 Uhr am Parkplatz Tegut, Breitenbacherstraße
Rückkehr gegen 18.00 Uhr 

 

Tagesfahrt in die Region 

 

 

 

 

 

Schloss Uerzell

 

 

 

 

Ev. Kirche Freiensteinau

 

 

 

 

Muna-Museum Grebenhain

 

Außenbesichtigung des ehemaligen Schlosses Uerzell

Besichtigung der Reste der ehemaligen Wasserburg der Herren von Mörle. Ab 1727 wurde die Anlage von dem Fürstabt Adolf von Dalberg zu einem Jagdschloss ausgebaut. Anschließend erfolgt ein Besuch der Kapelle in Klesberg. Die Kapelle wurde 1486 durch eine Stiftung der Kunigunde von Mörle errichtet und der Jungfrau Maria geweiht. Sie diente als Grablege der Familie von Mörle. 1995 wurde hier der Grabstein des Hiob von Mörle gefunden. Die Kapelle war der Pfarrei Hintersteinau zugehörig. Nach der Reformation protestantisch wurde sie 1684 wieder katholisch und ist seitdem eine Filiale der Pfarrei Ulmbach.

Die gesamte Besichtigung erfolgt unter Führung von Herrn Horst Kunz.

 

Rundgang durch Freiensteinau

Besuch des historischen Ortskerns mit der evangelischen Kirche, dem Schloss und dem Gelände des ehemaligen Amtshofes. Der spätgotische Chorturm der Kirche aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ist das älteste Bauwerk der Gemeinde. Unterhalb der Kirche befindet sich das ehemalige Hofgut der Riedesel zu Eisenbach, die bis 1806 Grund- und Gerichtsherren von Freiensteinau waren.

Mittagessen im Restaurant „Deutsches Haus“ in Bermuthshain 

Besichtigung des Muna-Museums Bermuthshain

Ausstellung zur Geschichte der zwischen 1936 und 1945 bestehenden Luftmunitionsanstalt Hartmannshain. Das Museum wurde 2011 infolge des großen Interesses an einer Erforschung, Aufarbeitung und Darstel­lung der früheren Munitionsfabrik der Luftwaffe eröffnet. Es befindet sich in der Alten Schule in Bermuthshain.

Rundfahrt auf dem Gelände der ehemaligen „Luftmunitions­anstalt Hartmannshain“ im Oberwald

Die „Luftmunitionsanstalt Hartmannshain“ diente in den dreißiger und vierziger Jahren der Endfertigung von Luftwaffenmunitiotn. Neben Pro­duktions- und Verwaltungsgebäuden gab es auch eine Wohnsiedlung und ca. 120 Munitionsbunker für die Lagerung. Die Muna verfügte über eine hochmoderne und autarke Infrastruktur. Zeitweise arbeiteten hier bis zu 800 Personen. Die Wehrmacht sprengte bei ihrem Abzug die Muniti­onslager. 

 

 

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen € 20,-. 

 

 

Anmeldung bitte bis zum 13.04.2015 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965 

 

 

Ein Besuch der Veranstaltung am 03. März 2015 wird zur Vorbereitung auf die Tagesfahrt empfohlen. 

 

  

Dienstag, 05. Mai 2015
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: (100 Jahre Erster Weltkrieg)
Deutsche Juden als Soldaten im 1. Weltkrieg. Kriegsteilnahme zwischen Pflichterfüllung und Hoffnung auf Anerkennung 

 

Die allgemeine patriotische Be­geisterung bei Kriegsausbruch im August 1914 riss auch die jü­dische Bevölkerung mit sich. Zahlreiche jüdische Freiwillige meldeten sich zum Kriegsdienst. Insgesamt kämpften fast 100 000 jüdische Soldaten auf deut­scher Seite im 1. Weltkrieg, dar­unter auch zahlreiche Juden aus dem Altkreis Schlüchtern. Viele Juden hofften, durch die Kriegs­teilnahme die endgültige gesell­schaftliche Anerkennung und Gleichstellung im Kaiserreich zu erhalten. So stand den jüdi­schen Kriegsteilnehmern erst­mals auch die Offizierslaufbahn offen. Trotzdem wurden inner­halb der Armee und auch im Generalstab immer wieder anti­semitische Ressentiments ver­zeichnet. Heftig umstritten war insbesondere die Veranlassung der Juden­zählung durch die Heeresleitung 1916, über deren Hintergründe bis heute in For­scherkreisen diskutiert wird. Dennoch fühlten sich wohl die meisten deut­schen Juden zu keiner Zeit derartig in der Gesellschaft integriert, wie in der Anfangszeit des 1. Weltkriegs. 

 

Referent: Dr. Hans-Joachim Becker, Schwarzenfels 

 

  

 

Dienstag, 02. Juni 2015
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

Vortrag: Die Geologie des Bergwinkels

 

Durch seine Lage zwi­schen den Ausläufern der Brückenauer Kup­penrhön im Osten, des Sandsteinspessarts im Süden und des Südlich Unteren Vogelsbergs im Westen ist der Bergwin­kel eine geologisch sehr interessante Region. Basalt, Buntsandstein, Keuper und insbesonde­re der Muschelkalk sind wohl die markantesten Gesteinsschichten der Umgebung. Der Muschelkalk weist häufig Einschlüsse mit Fossilien auf, die vor etwa 243 bis 235 Millionen Jahren dort abgelagert wurden und einen auf­schlußreichen Einblick in die Erdfrühgeschichte gewähren. Anhand von Fos­silien- und Gesteinsfunden aus der Region wird so ein detaillierter Überblick des geologischen Aufbaus des Bergwinkels vermittelt. 

 

Der Referent bietet an, im Anschluß an den Vortrag mitgebrachte, eigene Gesteinsfunde und Fossilien (auch aus anderen Regionen) zu bestimmen und näher zu datieren. 

 

 

Referent: Hans-Joachim Himßler, Hutten 

 

  
  
  
  
  

 

 
  
  

 Jahresprogramm 2014

 

Samstag, 20. September 2014 

Abfahrt:     08.00 Uhr Parkplatz Untertor
Rückkehr: gegen 20.00 Uhr

Tagesfahrt nach Iphofen

 

 

 

 

 

 

Programm:

10.00 Uhr

Führung durch die Altstadt von Iphofen
Anschließend die Möglichkeit zur individuellen Erkundung der Stadt oder zum Besuch des Knauf - Museums
(Eintritt von 4,- € im Fahrtpreis nicht enthalten)

Die Stadt Iphofen unterhalb des Schwanbergs gehört zu den bekanntesten Weinanbaugebieten im Landkreis Kitzingen. Ihre Altstadt beeindruckt vor allem durch die komplett erhaltene Wehranlage, dem Marktplatz mit dem Marienbrunnen sowie den drei Stadtkirchen.

Eine weitere Besonderheit stellt das Knauf-Museum dar, in dem Repliken  von Ausstellungsstücken aus den berühmtesten Museen in ganz Europa  gezeigt werden. In der Nähe der Stadtpfarrkirche St. Veit befindet sich auch die Vinothek von Iphofen, in der die vielfältigen Erzeugnisse des Weinanbaus der Region präsentiert werden.

12.45 Uhr

Abfahrt zum Mittagessen im Restaurant Löwenhof in Rödelsee

15.00 Uhr

Besuch des Klosters Schwanberg
Führung in der Kirche St. Michael
Außenbesichtigung von Schloß Schwanberg
Besuch des historischen Schloßparks

Möglichkeit zur Einkehr (Kaffeepause)

Das Schloß Schwanberg ist seit 1957 Sitz der evangelischen Ordensgemeinschaft Communität Casteller Ring. Die 35 Schwestern leben hier nach der Regel des heiligen Benedikt. Das Schloß dient als Tagungsstätte und bietet Möglichkeiten zur inneren Einkehr. Besonders sehenswert ist der erst im 20. Jahrhundert angelegte Schloßpark, der als Gartendenkmal überregionale Bedeutung besitzt.

18.00 Uhr

Teilnahme an der Vesper in der Kirche St. Michael

Die Kirche St. Michael dient als Ordenskirche der Communität. Hier treffen sich die Schwestern viermal am Tag zum Stundengebet. Die 1987 geweihte Kirche gilt als architektonische Besonderheit moderner Kirchenbaukunst.

 

 

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen € 20,-.

Anmeldung bitte bis zum 12.09.2014 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965
  

Dienstag, 07. Februar 2014
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

Vortrag: 150 Jahre Vorstellung des Telefons durch Johann Philipp Reis

 

Dem aus Gelnhausen stammenden Bäckersohn Johann Philipp Reis gelang es 1861 als Erstem, eine funktionierende elektrische Fernsprechver­bindung aufzubauen. In Anlehnung an den Tele­graphen führte er für seine Erfindung den Begriff „Telephon“ ein. Bis 1863 entwickelte er drei ver­schiedene jeweils verbesserte Prototypen des Ge­räts und konnte es als wissenschaftliches De­monstrationsobjekt weltweit verkaufen. Am 21. September 1864 stellte er es auf der Naturfor­schertagung in Gießen einem renommierten Kreis von Wissenschaftlern vor und erhielt nun auch die lange verwehrte wissenschaftliche Anerkennung für seine Erfindung.

 Referentin: Aurelia Naumann, Gelnhausen
  

Donnerstag, 20. November 2014
18.30 Uhr Waldgaststätte Acisbrunnen

Jahresveranstaltung
Rahmenprogramm: Bilder aus dem Stadtarchiv

 

Im Verlauf der Jahresveranstaltung werden diesmal historische Aufnahmen von der Feuerwehr in Schlüchtern und aus der näheren Umgebung präsentiert, die in überwiegender Zahl aus der sehr umfangreichen Sammlung des Stadtarchivs stammen aber auch aus den Beständen der Feuerwehr selbst. Die Photographien bieten einen informativen und oftmals unbekannten Einblick in die Entwicklung des Feuerwehrwesens der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten.

Eine Speisekarte zur Bestellung ist dem Rundschreiben beigefügt.

Anmeldung (mit Essenswunsch):
Bitte bis 10.11.2014 bei Familie Schiefler,
Telefon 06661-4965

 

 

 

Referent: Bernd Ullrich, Wallroth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 11. Februar 2014
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

Jahreshauptversammlung

 

 

 

 

 

Dienstag, 11. März 2014
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

Vortrag: Rekonstruktion und Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt

 

Die Frankfurter Altstadt zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit rund 2000 Fachwerkhäusern zu den besterhaltenen Altstädten Mitteleuropas. Im März 1944 wurde die Altstadt durch alliierte Luftangriffe fast vollständig zerstört.

In der Nachkriegszeit wurde ein Großteil des Areals im schlichten und sachlichen Stil der 50er Jahre neu bebaut. Nach dem Beschluss der Stadt im Juni 2007, das Technische Rathaus abzubrechen, begann eine bis heute kontrovers geführte Diskussion um die adäquate Neubebauung des Dom-Römer Areals.

In einem Großprojekt sollen in einer historisierenden, kleinteiligen Bebauung 35 Gebäude errichtet und die ursprüngliche Straßenführung wiederhergestellt werden. 15 Häuser sollen nach historischem Vorbild rekonstruiert werden, darunter die ehemals weltbekannten Fachwerkhäuser Goldene Waage, Haus zum Esslinger und Rebstock.

http://www.altstadtforum-frankfurt.de/

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt-Altstadt

 

Referent: Jürgen E. Aha, Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

Samstag, 12. April 2014
Abfahrt: 
08.30 Uhr am Parkplatz Tegut, Breitenbacherstraße
08.35 Uhr Parkplatz Untertor 
Rückkehr gegen 19.00 Uhr

 

Tagesfahrt nach Nidda

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

· Besichtigung des Johanniterturms
Der Johanniterturm ist das letzte erhaltene Bauwerk der achtältesten Johanniterkomturei Deutschlands. Die Komturei bestand aus einer weitläufigen Klosteranlage, die bis 1583 von den Johannitern genutzt wurde. Der Turm wurde 1491 nachträglich an dem romanischen Kirchenschiff errichtet, das bereits 1187 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Berthold von Nidda an die Johanniter erwähnt wird. Die Glocken des Turms werden mit zu den schönsten Geläuten in Hessen gezählt.

· Besuch der ev. Kirche „Zum heiligen Geist“
Das ab 1615 im Renaissance-Stil errichtete Gotteshaus ist die älteste protestantische Saalkirche in Hessen. Eindrucksvoll ist das aus dem 17. Jahrhundert stammende Altarkreuz mit lateinischer, griechischer und hebräischer Inschrift.

· Rundgang durch die historische Altstadt 
Führung durch die Altstadt von Nidda mit zahlreichen Fachwerkhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert, dem Marktbrunnen von 1650, dem Heimatmuseum im ehemaligen Stadtwirtshaus und dem Schloss Nidda. 
Das auf den Fundamenten einer ehemaligen Wasserburg im 16. Jahrhundert erbaute Renaissance-Schloss diente als Sitz der Amtmänner, die von den Landgrafen von Hessen-Darmstadt zur Verwaltung eingesetzt wurden. Von 1874-2011 beherbergte es das Amtsgericht von Nidda.

· Mittagessen im historischen Brauereigasthof „Zur Traube“mit anschließender Brauereibesichtigung

· Besichtigung des Kurbezirkes Bad Salzhausen
Seit dem Spätmittelalter war Bad Salzhausen ein wichtiger Ort für die Salzgewinnung. In der Blütezeit wurden hier bis zu 4600 Zentner Salz gewonnen. Ab 1824 errichtete die Stadt zusätzlich Anlagen für den Badebetrieb. Aus dieser Zeit stammt auch der 52 h große Kurpark. Seit 1860 dient die Sole allein der Gesundheitsförderung.

· Kaffeepause in den Kuranlagen

 

http://www.nidda.de/Sehenswürdigkeiten/

 

 

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen € 20,-.

Anmeldung bitte bis zum 05.04.2014 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965
 
 

 

 

 

Dienstag, 06. Mai 2014
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

Vortrag: 100 Jahre Erster Weltkrieg
Trauer, Trotz und Heldenopfer: Emil Cauers Gefallenendenkmäler und das schwierige Erinnern an einen verlorenen Weltkrieg

 

 

Denkmäler zu errichten, kann Sinnstiftung bedeuten - erst recht, wenn der Anlass eine katastrophale Niederlage ist: Die immensen Opfer des Ersten Weltkrieges - sie konnten und durften doch nicht sinnlos gewesen sein! Der Berliner Bildhauer Prof. Emil Cauer d.J. schuf in der Kriegs- und Nachkriegszeit einige Typen für Gefallenendenkmäler, die an vielen Orten im Deutschen Reich aufgestellt wurden.
Mitte der 1920er Jahre erhielten auch Schlüchtern, Elm und Marjoß solche Denkmäler aus seiner Werkstatt. Längst wurden sie aus der Ortsmitte entfernt oder hinter Buschwerk versteckt. Trotzdem sind sie hervorragende Zeitzeugen, zeigen sie doch - parallel zu Schriftquellen - die unterschiedlichen Positionen zu Krieg und Niederlage und die voneinander abweichenden Ausdeutungen der Auftraggeber. Die Erinnerungsformen an Vergangenes transportieren zudem Vorstellungen vom Künftigen.

 

 

Referent: Dr. Elisabeth Heil, Mottgers

 

 

 

 

Dienstag, 03. Juni 2014
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

Vortrag: 450. Geburtstag Galileo Galilei  
Das Leben des Galileo Galilei (1564-2014)

 

Galileo Galilei zählt zu den bedeutendsten Naturphilosophen des ausgehenden Mittelalters. Durch seine epochalen Entdeckungen mit dem neu erfundenen Forschungsinstrument "Teleskop" errang er unsterblichen astronomischen Ruhm. Seine Beobachtungen waren ihm Beweis dafür, dass die Erde als Planet die Sonne umkreist.
Doch bei seinen Zeitgenossen traf Galilei auf heftige Anfeindungen. Der Vortrag soll das spannende und interessante Leben dieses Astronomen näher beleuchten.

 

 

Referent: Dipl.-Ing. Dietmar Bönning, Darmstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 Jahresprogramm 2013

 

Donnerstag, 14. November 2013
18.30 Uhr Waldgaststätte Acisbrunnen

 

Jahresschlussveranstaltung
Rahmenprogramm: Bilder aus dem Stadtarchiv

 

 

Im Verlauf der jährli­chen Abschlußveran­staltung werden wie­der historische Auf­nahmen von Schlüch­tern und aus der nä­heren Um­gebung prä­sentiert, die in über­wiegender Zahl aus der sehr umfang­reichen Sammlung des Stadt­archivs stam­men. Die Photogra­phien bie­ten einen in­formativen und oft­mals unbekann­ten Einblick in die viel­fältigen Entwicklungen und Veränderungen der Stadt in den ver­gangenen Jahrzehnten.

  

Eine Speisekarte zur Bestellung ist dem Rundschreiben beigefügt.

 

 

Referent: Bernd Ullrich, Wallroth

Anmeldung (mit Essenswunsch): Bitte bis 06.11.2013 bei Fam. Schiefler, Tel. 06661-4965

 

  

Dienstag, 05. Februar 2013
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

Jahreshauptversammlung

 

  

 

Dienstag, 05. März 2013
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

 

Vortrag:
Theodore Levitt (1925 – 2006)
Harvard-Professor und „Weltökonom“

 

Theodore Levitt wurde 01.03.1925 in Vollmerz als Sohn des jüdischen Schusterehepaars Boris und Rachel Levitt geboren. Die Familie emigrierte in den dreißiger Jah­ren in die USA. Levitt wurde Ende der fünfzi­ger Jahre Professor an der renommierten Harvard Business School in Cambridge, Massachusetts. Dort prägte er 1983 durch den maßstabsetzenden Artikel  „The Globali­zation of Markets“ den wirtschaftswissen­schaftlichen Begriff der Globalisierung mit und machte ihn weltbekannt. Er veröffentlich­te zahlreiche weitere Artikel und Bücher zu dem Thema und gilt bis heute als einer der der einflussreichsten und angesehensten Vordenker auf dem Gebiet der Globalisierung von Märkten.

 

 

Referent: Ernst Müller-Marschhausen, Schlüchtern

  

 

Samstag, 06. April 2013
Abfahrt 9.00 Uhr am Parkplatz tegut, Breitenbacher Str.
Abfahrt 9.05 Uhr am Untertorparkplatz
Rückkehr gegen 19.00 Uhr

 

 

 Tagesfahrt nach Hanau

 

 

Schloss Philippsruhe

 

 

Wallonisch-Niederländische Doppelkirche

 

Programm:

  • Besichtigung des Historischen Museums in Schloß Philippsruhe
    Seit 1967 befindet sich in den Räumen des ab 1701 errichteten Schlosses das Historische Museum Hanau. Es ist der Geschichte der Stadt Hanau gewidmet. In der Belle Étage zeigt es die Wohnräume des letzten Landgrafen Friedrich Wilhelm von Hessen-Rumpenheim.

  • Rundgang durch den Park von Schloß Philippsruhe
    Die Anlage des barocken Gartens begann 1696 noch vor dem Baubeginn des Schlosses. Der Garten erstreckte sich entlang des Mains in Ost-West Richtung. Zwischen 1840 und 1880 wurde der Park in einen engli­schen Landschaftsgarten umgestaltet, unterscheidet sich aufgrund seiner geringen Größe von nur 8,6 ha deutlich von anderen Gärten der Zeit. An­läßlich der Landesgartenschau 2002 wurde der Park nach den histori­schen Plänen originalgetreu saniert.

  • Besichtigung der Ausgrabung des römischen Kastellbades Kesselstadt
    In Kesselstadt (Castell-Stätte) befand sich im 1. Jahrhundert n. Chr. ein großes römisches Steinkastell zum Schutz des dort befindlichen Mainübergangs. Später entwickelte sich um das Kastell eine bedeutende römische Siedlung zu der auch das Bad gehörte.

  • Mittagessen

  • Führung durch die Jüdische Altstadt Hanau 

  • Besichtigung der Wallonisch-Niederländischen Doppelkirche
    Die Doppelkirche reformierter Konfession wurde 1599 von Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg für Religionsflüchtlinge aus Frankreich und den Spanischen Niederlanden errichtet. Die Wallonisch-Niederländi­sche Gemeinde entfaltete bald eine rege Bautätigkeit und gründete die Neustadt von Hanau. Durch den Zuzug der Glaubensflüchtlinge entwi­ckelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort.

 

 

Die Fahrt- und Eintrittskosten betragen € 25,-.
Anmeldung bitte bis zum 02.04.2013 bei Familie Schiefler,
Tel. 06661-4965

  

 

Dienstag, 07. Mai 2013
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

 

 

Vortrag:
Zum 175. Geburtstag Graf Ferdinand von Zeppelin (1838 - 1917)
Entwicklung und Bau des Luftschiffs Zeppelin. Die bahnbrechende Erfindung eines belächelten Visionärs. 

 

 

 


Der Luftschiffkonstrukteur Ferdinand von Zeppelin wurde 1838 in Konstanz geboren. Nach seiner Ernennung zum Leutnant 1857 dient er als württembergi­scher Offizier im Ingenieurkorps in Ulm. Ab 1863 nimmt er als mili­tärischer Beobachter am ameri­kanischen Bürgerkrieg teil, wo er auch seinen ersten Ballonauf­stieg erlebt. Begeistert von die­ser Technik, die er während des  deutsch-französischen Krieges erneut auf der Seite des Feindes beobachtet,  ent­wickelt er ab 1874 erste Ideen zur Konstrukti­on eines Starr­luftschiffes. Trotz größter Schwierigkeiten bei der Finanzierung seines innovativen Projekts, für das er einen erheblichen Teil seines Privatvermögens aufwendet und mehrfach an den Rand des Ruins gerät, zahlloser technischer Rückschläge und fehlender Akzeptanz in allen Gesellschaftskreisen verfolgt Zeppelin sein Vorhaben hartnäckig weiter.  Im Jahr 1900 gelingt schließlich mit dem LZ1 der Start des ersten lenkbaren Luftschiffes am Bodensee. In den folgenden Jahren wird der Zeppelin zu ei­nem der populärsten Luftverkehrsmittel im Deutschen Reich.

 

 

 

 

 

 

Referent: Jens Schenkenberger, Neu-Isenburg

 

  

 

Dienstag, 04. Juni 2013
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt

 

 

 

Vortrag:
100 Jahre Kreiskrankenhaus Schlüchtern 

 

 

 

Nach dem Tod des Freiherrn Hugo von Stumm  im Sommer 1910 verfügte dessen Witwe Ludovica von Stumm im Andenken an Ihren Ehemann eine Stiftung einzu­richten, die den Be­dürftigen des Kreises Schlüchtern zugute kommen sollte. Aus mehreren Vorschlä­gen wählte sie schließlich den Ent­wurf für ein neues Kreiskranken­haus, das in seiner Struktur und Ausstattung modernsten medi­zinischen Gesichtspunkten entsprechen und sowohl den Kranken eine erst­klassige Ver­sorgung als auch den Bediensteten optimierte Arbeitsbedingun­gen bieten sollte. Die Architektur des Gebäudes wurde darauf ausgerichtet, „Sonne und reine Luft, außen und innen, soviel als davon möglich den mit Krankheit Be­ladenen zu bringen“. 1912 wurde mit dem Bau begonnen, wobei zahlreiche Firmen aus der Region beteiligt wurden. Im Jahre 1913 konnte das Haus schließlich feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.

 

 

Referentin: Dr. Elisabeth Heil, Mottgers

  

 

 

Freitag, 27.09.2013 bis
Sonntag, 29.09.2013 

Mehrtagesfahrt nach Fameck
Begegnungsreise in die französische Partnerstadt Fameck

 

Seit Ende 2012 existiert ein neues Städtepart­nerschaftsabkommen zwischen Schlüchtern und der französischen Stadt Fameck in Loth­ringen. Um die gemein­same Städteverbindung zu befördern und sei­nen Mitgliedern die Ge­legenheit zu bieten, die neue Partnerstadt aus­führlich ken­nen zu ler­nen, hat der Heimat- und Geschichtsverein beschlossen, in diesem Jahr auf eine eigene Mehrtagesfahrt zu ver­zichten und sich stattdessen an der offiziellen ersten Begegnungsreise des Fördervereins für Städtepartner­schaften zu beteiligen. Das Reiseprogramm des Fördervereins bietet dabei, zusätzlich zum Besuch in Fameck, ein at­traktives und abwechslungsreiches Spektrum an Reisezielen, das den Besuch von zahlreichen, historisch sehr interessanten Se­henswürdigkeiten der Region, wie z.B. die Stadt Metz oder die Schlachtfelder von Verdun beinhaltet.

 

Organisation: Michael Jürgens, Vollmerz

 

  

Dienstag, 08. Oktober 2013
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt 

Vortrag:
200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig 1813.
Napoleons Rückzug durch das Kinzigtal und die Schlacht bei Hanau

 

 

Im Herbst 1813 er­reichten die Befrei­ungskriege gegen die Truppen Napole­ons mit der Völker­schlacht vor den To­ren der Stadt Leip­zig ihren Höhe­punkt. 
Vom 16. bis 19. Ok­tober gelang es den Alliierten Ös­terreich, Preußen, Russland und Schweden das französische Heer in dieser Entschei­dungsschlacht ver­nichtend zu schlagen und damit die Vorherrschaft Napole­ons in Europa zu brechen. Mit fast 600.000 beteiligten Soldaten aus über ei­nem Dutzend Na­tionen gilt die Völkerschlacht bei Leipzig als eine der größ­ten Schlachten des 19. Jahrhunderts.

In der Folge der verheerenden Niederlage begann ein überstürzter und hasti­ger Rückzug (Retirade) der verbliebenen französischen Verbände aus den besetzten Gebieten östlich des Rheins, der Napoleon auch durch das Kinzig­tal und Schlüchtern führte.

Am 30. und 31. Oktober 1813 wurde in der Schlacht bei Hanau der Versuch der Alliierten, dem Heer den Rückweg zu versperren, von den französischen Truppen erfolgreich verhindert. Die Schlacht war der letzte Sieg von Napole­on auf deutschem Boden.

 

 

Referent: Tobias Picard, Frankfurt am Main

 

  

Samstag, 02. November 2013
Abfahrt 09.00 Uhr Parkplatz Untertor,
Abfahrt 09.05 Uhr Parkplatz tegut

Tagesfahrt in die Region

 

· Propstei Johannesberg

Die ehemalige Benediktinerpropstei ist heute eine Fortbildungseinrich­tung für die Denkmalpflege und Altbausanierung. Die Einrichtung verfügt über eine umfangreiche Lehrsammlung für die Ausbildung von Handwer­kern und Architekten. Die lange Restaurierungsgeschichte der Propstei gibt zudem einen detaillierten Einblick in die Arbeit der Denkmalpflege.

· Mittagessen in der Region

· Besichtigung der Kirche St. Andreas in Fulda-Neuenberg

Die ehemalige Klosterkirche St. Andreas besitzt eine original erhaltene Krypta aus der Erbauungszeit um 1023. Diese birgt eine umfangreiche Ausma­lung, die u.a. eine Prozession von Engeln darstellt. Die Malereien wurden erst 1932 bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckt.

· Schloss Fasanerie Eichenzell

Besuch der Sonderausstellung KPM-Tafelservice 
Die Porzellanausstellung gehört zu den absoluten Besonderheiten von Schloss Fasanerie. Die Sammlung umfasst Stücke aus allen bekannten Manufakturen Europas sowie seltenen Anfertigungen aus China und Japan. Eine Rarität sind die großen Hofservices mit bis zu 1800 Teilen.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht das speziell für den hessischen Kurfürsten gefertigte Tafelservice „Vom Eisernen Helm“ und die besonderen Feldherrenporzellane, die anläßlich des 250-jährigen Bestehens der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin gezeigt werden.

Die Fahrtkosten (Bus, Eintritte, Führungen) betragen 20,- Euro.

 

Anmeldung bitte bis zum 28.10.2013 bei Familie Schiefler, Tel. 06661-4965

 

  


 

 

  

  

 

Jahresprogramm 2012

  

Dienstag

 

 Ältere Veranstaltungen

 
  

Dienstag, 06. März 2012     
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt 
  

Vortrag:
Das Pferdekarussell im Staatspark Wilhelmsbad

Hier gehts zum  Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmbad e.V.

Die Bade- und Parkanlage in Wilhelmsbad wurde 1777 auf Geheiß des Gra­fen von Hanau, Erbprinz Wilhelm errichtet. Eine der größten Attraktionen des Parks war ab 1780 das große Karussell in einem Rundtempel mit aufwendig gestalteten Wagen und Holzpferden des Architek­ten Franz Ludwig von Cancrin (1738-1816). An­getrieben wurde es unterir­disch durch Menschen und Zugtiere und war mit Unterbrechungen bis 1920 in Betrieb. Im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und seitdem vom Verfall be­droht, bemüht sich seit 1998 ein Förderverein um die Sanierung des Karus­sells. In seiner Geschichte, Ausstattung und Technik stellt es ein einzigarti­ges Kleinod deutscher Parkarchitektur dar, dessen dringend notwendige Re­staurierung durch das unermüdliche Engagement des Vereins nun realisiert werden kann.

 

 

 Referent: Förderverein Karussell Staatspark Hanau-Wilhelmsbad e.V.
 

 


 

Samstag, 14. April 2012     

Tagesfahrt nach Kassel

 

Besichtigung des Bergparks Wilhelmshöhe und des restaurierten Herkules

Einmaliges Zeugnis europäischer Gartenkunst, deren Bau 1696 begann. International bekannt durch die Wasserspiele und den Herkules, soll der Park in die  Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen werden. Der Herkules wird seit Herbst 2005 für 30 Mio. € saniert und ist im am 04.09.2011 wiedereröffnet worden

Besichtigung der Löwenburg

Die 1793 errichtete, kunstgeschichtlich wegweisende Anlage der Neu-gotik war der private Rückzugsort des Landgrafen. Nach schweren Kriegsschäden 1945 befindet sich die Anlage bis heute im Wiederaufbau

Stadtführung

Einzelheiten zu Abfahrtszeiten, Fahrtkosten und dem exakten Tagesprogramm folgen in einem gesonderten Rundschreiben 

 

 

 

Dienstag, 08. Mai 2012     
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt 
    

Vortrag:
600. Geburtstag Jeanne D'Arc (1412-1431)

 

Vor 600 Jahren wurde die französische Nationalheldin in Domrémy, Lothringen geboren. Durch göttliche Visionen fühl­te sie sich berufen, Frankreich im Hun­dertjährigen Krieg von den Engländern zu befreien. Nach aufsehenerregenden Erfolgen im Kampf gegen die engli­schen Truppen geriet sie durch Verrat in Gefangenschaft und wurde nach ei­nem dreimonatigem klerikalen Schau­prozess 1431 in Rouen als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Schon bald nach ihrem Tod wurde sie jedoch rehabilitiert und zur Märtyrerin erklärt. 1920 wurde Jeanne D'Arc heilig ge­sprochen. Ihr Gedenktag ist der 30. Mai.Im 19. Jahrhundert wurde Johanna von Orleans zu einem fränzösischen Natio­nalmythos verklärt. Eine umfang-reiche literarische und künstlerische Rezepti­on ihrer Biographie setzte ein und steigerte ihre Beliebtheit im französischen Volk ins nahezu Unermessliche, aber auch für die unterschiedlichsten politi­schen Interessen wurde die Person Jeanne D'Arc immer wieder instrumenta­lisiert. 

 Referent: Dr. Stephanie Himmel, Bickenbach 

 

 

 

Dienstag, 05. Juni 2012     
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt 
    

Vortrag:
125 Jahre Bauunternehmung Jökel

Hier gehts zur FirmenseiteSeit nunmehr 125 Jahren befindet sich das 1887 von Johannes Friedrich Jökel gegründete Unternehmen in der nun fünften Generation in Familienbesitz. Mit heute über 100 Mitarbeitern ist es eines der ältesten und größten  Wirtschaftsunternehmen unserer Region und darüberhinaus eine deutschlandweit erfolgreich operierende, mittelständische Baufirma geworden. Das Stadtbild von Schlüchtern wurde durch das Bauunternehmen in dieser Zeit massiv geprägt. Zahllose öffentliche und private Gabäude wurden, häufig in Kooperation mit namhaften Architekturbüros, von der Firma Jökel realisiert.
  
 Referent: Bernd Ullrich, Wallroth

 

 

Sonntag, 17. Juni 2012     
Tagesfahrt  

Tagesfahrt zu interessanten Sehenswürdigkeiten der engeren Heimat

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Jüdischer Friedhof Altengronau

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt, diente die Begräbnisstätte als Sammelfriedhof zahlreicher jüdischer Gemeinden. Knapp 1500 Grabsteine verweisen auf eine Belegzeit von 1691 bis 1937. Das Totenhaus wurde 1856 errichtet

Besichtigung der Kirche St. Peter in Mernes

Die 1618 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Kirche besitzt einen spätgotischen Hochaltar, der der Riemenschneider-Schule zugeschrieben wird

Besichtigung des historischen Wasserwerkes in Mernes

Das Wasserwerk aus dem Jahr 1914 stellt mit seiner original erhaltenen Pumpentechnik ein besonderes Industriedenkmal  der Kaiserzeit dar

 

Einzelheiten zu Abfahrtszeiten, Fahrtkosten und dem exakten Tagesprogramm folgen in einem gesonderten Rundschreiben 

 
  
  

Dienstag, 11. September 2012
19.30 Uhr Gewölbekeller Rentamt 

Vortrag: Baron Hugo Freiherr von Stumm (1845-1910) - Schöpfer von SPorträt seines Wirkens in Ramholz und Versuch eines Persönlichkeitsprofils

 

Hier gehts zum Förderverein Schlosspark Ramholz

 

Der aus dem Saarland stammende Hugo Rudolf Freiherr von Stumm hatte im Jahr 1883 die ehemalige Herrschaft Ramholz erworben und dort von 1893 bis 1895 von den Münchner Architekten Gabriel und Emanuel von Seidl ein repräsentatives Anwesen an das alte Renaissancesshloss der Familie von Hutten aus dem  16. Jahrhundert errichten lassen. In denselben Jahren entwickelte Hugo von Stumm auch umfangreiche Planungen für die Gestaltung des angrenzenden, fast 100 ha großen Schloßparks, wofür er den renommierten Gartenarchitekten Jens Person Lindahl gewinnen konnte. Nach Lindahls überraschendemTod 1887 erfolgte die Umsetzung der Entwürfe weitgehend durch den Obergärtner Felix Schnetzer. 

Doch auch der Schloßherr selbst war von Anfang aktiv an der Konzeption des Parks beteiligt. Inspiriert durch das Werk des Fürsten Pückler-Muskau und zahlreiche Reisen zu Gärten in England, Frankreich und Italien brachte Hugo von Stumm viele eigene Ideen in die Parkgestaltung mit ein. Er integrierte dabei auch seine Kenntnisse aus der Bergbau- und Verhüttungstechnik, u.a. für den Bau eines komplexen Wasserversorgungssystems und zur Energiegewinnung im angrenzenden Gutshof. Mit der Entwicklung und dem Bau des Schloßparks eröffnet sich somit zugleich auch ein tiefgehender Einblick in die Persönlichkeit des Freiherrn Hugo von Stumm sowie seinen Intentionen und Vorstellungen, die er mit dem Bau der Schloßanlage zu realisieren trachtete.chloss und Park Ramholz

 Referent: Horst Becker, Wiesbaden